Veganes Essen probieren - 7 Gründe

7 Gründe, warum es rockt veganes Essen zu probieren

Veganes Essen probieren?

Lass uns eines vorab klar stellen.

Mir ist nicht wichtig ob du dich vegan ernährst oder nicht.

Es geht mir nicht um irgendwelche Grundsatzdiskussionen, wie wichtig es wäre jetzt vegan zu werden.

Denn ich weiß, dass es für viele von uns nach einem sehr radikalen Schritt aussieht, der sehr weit weg von den eigenen Gewohnheiten ist. Und das ist OK. Denn so ging es mir auch mal.

Du musst aber nicht vegan oder vegetarisch leben, und auch nicht so leben wollen, um etwas Veganes zu probieren, und das sogar regelmäßig zu machen.

Du musst auch kein Italiener sein um eine Pizza zu probieren.

Trotzdem gibt es einige sehr schöne Gründe veganes Essen zu probieren (Es gibt auch vegane Pizza). Und um unseren inneren Pflanzenfresser zu kultivieren, wenn auch nur hin und wieder.

 

7 Gründe öfter veganes Essen zu probieren

1.      Du sparst Geld und hast am Ende des Monats mehr übrig

„Ich würde ja auch gerne mal vegan essen, aber das ist immer so teuer.“ – ist ein oft gehörter Mythos. Aber stimmt er?

Klar kann man viel Geld für Nahrungsmittel ausgeben. Und ja, es gibt vegane Fertiggerichte, die teurer sind, als vergleichbare, mit tierischen Inhaltsstoffen.

Ich halte das aber trotzdem für einen Mythos. Denn ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass ich Geld sparen konnte. Ich habe auch früher Dinge wie Obst, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Spaghetti, Haferflocken, Olivenöl oder Kokosöl regelmäßig eingekauft. Milchprodukte hatte ich aus Gesundheitsgründen eh schon so gut wie gestrichen.

Der große Unterschied lag bei mir also in der Hauptproteinquelle. Wo früher Fleisch, Fisch und Eier an erster Stelle standen, sind es jetzt Hülsenfrüchte, wie Linsen und Bohnen, oder auch Tofu.

Das ist der Hauptunterschied zu früher. Und das ist deutlich billiger.

 

2.      Werde der Chuck Norris der Krankheitsbekämpfer

Chuck Norris wird niemals einen Herzinfarkt bekommen. Sein Herz würde sich niemals trauen, ihn anzugreifen. Bei unseren Herzen sieht es zugegebenermaßen anders aus. Aber es tut ihnen definitiv besser, den Anteil pflanzlicher Lebensmittel zu erhöhen.

1950 wurde in Deutschland halb so viel Fleisch pro Person gegessen wie heute, 1850 sogar viermal weniger.

Diese Entwicklung ist nicht so Ideal für unsere Gesundheit, was sich in verschiedenen Studien wiederspiegelt.

Die Harvard University konnte in einer großen Feldstudie über mehrere Jahre und mit über 100.000 Teilnehmern nachweisen, dass bei täglichem Fleischkonsum das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu sterben, sich signifikant erhöht.

Auch um verschiedene Erreger und „Gammelfleischskandale“, musst du dir weniger Sorgen machen.

3.      Du weckst den Entdeckermodus in dir und erweiterst deinen Horizont

Hier kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.

Ich habe so unglaublich viel über Ernährung und kreatives, leckeres Essen gelernt, als ich mich dafür öffnete vegane Gerichte auszuprobieren.

Zugegeben, am Anfang war ich eher kritisch, vielleicht geht es dir auch gerade so. Aber rückwirkend weiß ich gar nicht mehr warum. Früher kannte ich Kidneybohnen nur in Kombination mit Chili con Carne. Heute weiß ich, dass man daraus übertrieben geile vegane Buletten machen kann, einen Bohnenhumus oder sogar Brownies. Mit letzteren habe ich damals meine Freundin für Kidneybohnen begeistert. Aber das ist eine andere Story. Kurzum: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

4.      Unser Planet sagt Danke

Unsere Art zu essen hat auch große Auswirkungen auf unseren Planeten.

Hinter jedem Gericht steckt ein Flächenverbrauch, Wasserbrauch, vielleicht ein Tier, das dafür großgezogen und geschlachtet wurde.

Für tierische Produkte benötigt man weitaus mehr Ressourcen, als für vergleichbare pflanzliche. Aus zehn Kilogramm verwertbaren pflanzlichen Kalorien werden ein Kilogramm tierische Kalorien gewonnen. Sagt das World Watch Institute.

Um die gleiche Anzahl von Menschen zu ernähren, benötigt man also eine ungleich höhere Anbaufläche, wenn diese tierische Produkte konsumieren. Ist das relevant?

Über 30 Prozent der eisfreien Landfläche unseres Planeten wird für die Viehhaltung und den Anbau von Futtermitteln in der Massentierhaltung verwendet.

Jede Mahlzeit macht hier schon einen kleinen, aber wichtigen Unterschied.

5.      Ein Schweinchen Namens Babe sagt Danke

Hand aufs Herz.

Diese Massenabfertigung von Milliarden von Tieren im Jahr ist nicht cool. Sie ist grausam. Denn jede Kuh, jedes Schwein, jedes Tier liebt sein Leben, genauso wie du deins. Gleichzeitig musst du dich nicht vegan ernähren um das zu sehen und dem zuzustimmen.

Tatsächlich ist jeder kleine Schritt wichtig und jede Mahlzeit kann einen Unterschied machen. Alleine schon, weil dann weniger geschlachtet werden muss. Durch Aktivismus und das Internet ist es für die Industrie heute kaum noch möglich die, oft katastrophalen, Haltungsbedingungen von Tieren zu verbergen.

Wenn wir jetzt auch noch weniger von ihren Produkten kaufen, wird die Industrie sich gezwungen sehen, darauf zu reagieren und die Haltungsbedingungen zu ändern. Der Absatz ist in Deutschland bereits zurückgegangen. Aktuell wird das durch erhöhte Exporte kompensiert. Das wird aber nicht ewig möglich sein, weil auch Menschen in anderen Ländern beginnen umzudenken. Und auch du kannst Teil dieses Wandels werden.

Schweinchen Babe wird es dir danken.

6.      Du wirst dich besser fühlen

Bei so vielen Vorteilen bleibt eines nicht aus:

Du wirst dich besser fühlen. Weil du neue kulinarische Glanzpunkte kennenlernst, deiner Gesundheit etwas Gutes tust, unserem Planeten etwas Gutes tust und du mit jeder Mahlzeit auch etwas für eine Welt mit weniger Tierleid beiträgst. Das fühlt sich gut an!

7.      Es war noch nie so einfach wie heute

Der beste Zeitpunkt um etwas veganes zu probieren ist jetzt.

Es war noch nie so einfach.

Nicht nur gibt es die wichtigsten Zutaten (siehe Grund 1) sowieso in jedem Supermarkt. Mittlerweile gibt es auch verschiedenste Pflanzenmilchsorten, wie Hafermilch, Reismilch, Sojamilch etc. in jeder Drogerie und den meisten Supermärkten. Für Kaffee finde ich persönlich Hafermilch am besten.

Außerdem sprießen in allen größeren Städten Deutschland vegane und vegetarische Restaurants aus dem Boden. Und die Alteingesessenen nehmen vegane Gerichte in ihre Speisekarte auf. Und dann gibt es da noch etwas sehr mächtiges: Das Internet.

Du kommst über deine Suchmaschine schnell und einfach auf großartige Blogs mit kreativen, schnellen und simplen Rezepten.

Auch wir bei easyfood.tv möchten ein solcher Ort mit wertvollen Rezepten und Tipps werden. Wenn du also Interesse hast leckere, kreative und simple pflanzliche Gerichte auszuprobieren, bist du hier genau richtig!

Unser erstes Video erscheint diesen Sonntag. Wir freuen uns, dich dabei zu haben.

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